Münchner Gruppe unterstützt Ukraine mit Solarmodulen

Seit Februar 2022 führt Russland einen erbarmungslosen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Nachdem sich der von Russland gewünschte schnelle militärische Erfolg nicht einstellte, ging Russland ab Sommer 2023 dazu über, die Zivilbevölkerung und die kritische Infrastruktur wie Energieerzeugungsanlagen und Kraftwerke zu bombardieren. Das Ziel Russlands ist dabei, die Ukraine ins Chaos zu stürzen und die Moral der Zivilbevölkerung zu untergraben.

Dem versucht die Münchner WhatsApp-Gruppe „Ukraine Spendensammler“ entgegen zu wirken. Anfangs als loser Zusammenschluss engagierter Bürger aus der Zivilgesellschaft als lose WhatsApp-Gruppe 2023 ins Leben gerufen, spezialisierte sich die Gruppe später auf das Sammeln von alten Solarmodulen, die auf dem Weg des „Repowering“ durch neue, leistungsfähigere Module ersetzt werden. Dabei sind die Spender Privatpersonen, Firmen oder auch Solarparks (sowie der Solarpark Unterdinkelhof bei Dachau). Dort wurden im Frühjahr 2025 6500 Module a 200 Watt durch Module a 400 Watt ersetzt und 6000 Module an die „Ukraine Spendensammler“ gespendet.

Diese Module wurden dann durch die Vermittlung der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, Berlin) in Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Energieministerium in Dachau abgeholt und in die Ukraine zur Absicherung der Energieversorgung von Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur (Krankenhäuser, Schulen, Behörden, Wasserwerke etc.) eingesetzt.

Die GIZ handelt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft innerhalb der von dem ehemaligen Wirtschaftsminister Peter Altmaier geründeten Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft. Die Deutsch-Ukrainische Energiepartnerschaft soll die Ukraine von der Abhängigkeit fossiler Energieträger lösen und Erneuerbare Energien in der Ukraine fördern. Dabei erhält die GIZ vom Ukrainischen Energieministerium Anforderungen über Energieanlagen. Diese Anforderungen werden mit an die GIZ gespendeten Energieanlagen abgeglichen (Matching Prozess). Bei Übereinstimmung werden entsprechende Anlagen per Spedition vom Ukrainischen Energieministerium in Deutschland abgeholt.

Wer alte Solarmodule oder Solaranlagen spenden will, kann sich gerne an Carsten Marquardt, Email: BMWcsi2262675@gmx.de wenden.

Und hier geht`s zum Podcast, in dem Carsten von dem Projekt berichtet 👇

https://buerger-mit-der-ukraine-podcast.podigee.io/13-neue-episode 

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